Alkohol-Abstinenz: So krass profitieren Sie von Dry January

    Judith Heede
    Judith Heede

    Das neue Jahr steht vor der Tür und Sie haben genug? Zu viel Wein, zu viele Kekse und zu oft verkatert. Wer den Dry January durchzieht, profitiert immens.

    2+24 Kalendar mit Dry January Eintrag.
    Wer den Plan Dry January durchzieht profitiert immens. - depositphotos

    Die Feiertage stehen kurz bevor. Guter Wein, Champagner, dampfender Glühwein, köstliche Cocktails: Genuss und Versuchung überall.

    Drei festlich angezogene Menschen stossen mit Sektgläsern an.
    Zu viel Champagner über die Feiertage hinterlässt seine Spuren. - Depositphotos

    Doch wir alle wissen schon, was nach der Festtags-Feierei im neuen Jahr dann droht: Die Hose spannt, die Haut ist blass und schlaff und die Leber ächzt. Höchste Zeit, was zu tun.

    Jedes Jahr im Januar sagen sich Feierwütige und Neujahrsvorsatz-Getriebene Adieu zum Alkohol. Welche Vorteile ein Monat Abstinenz hat und wie schnell Ihr Körper sich erholen kann, erfahren Sie hier.

    Bye Bye Bierbauch

    Nicht überraschend zeigen Studien, dass Personen, die auf Alkohol verzichten, Gewicht verlieren. In einigen Fällen haben Nicht-Trinker bis zu fünf Prozent ihres Ausgangsgewichts verloren, verglichen mit nur zwei Prozent bei regelmässigen Trinkern.

    Natürlich hat Alkohol selbst Kalorien. Die schlankesten Drinks sind Wein oder Champagner, Light-Bier oder ein kleiner Wodka. Ein Cocktail haut mit bis zu 500 Kalorien rein. Wer also im neuen Jahr nicht nur goodbye zum Alkohol, sondern auch zum Bierbauch sagen will, lässt den Alkohol weg.

    Übergewichtiger Mann im engen Hemd Glas Bier isoliert auf weiss.
    Wer den Alkohol weglässt, nimmt automatisch ab. - depositphoto

    Nicht zuletzt, weil Alkohol neben den Kalorien, auch die Hemmschwelle senkt und den Blutzuckerspiegel sinken lässt. Dies führt zu den bekannten Fast-Food-Cravings, die noch keiner Diät geholfen haben.

    Adieu Kopfweh und Kater

    Ein pochender Kopf, ein flauer Magen, Müdigkeit und ein schlechtes Gewissen – die Symptome eines gefürchteten Katers sind unverkennbar. Egal, wie viele Lösungen Sie schon gehört haben oder vielleicht selbst ausprobiert, keine ist so gut wie diese:

    Trinken Sie gar nicht erst! Klar, leichter gesagt als getan, aber wer es schafft, wird nicht nur mit einem entgifteten Körper belohnt. Sondern kann auch wirklich stolz auf sich sein.

    Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf eine Party und wachen am nächsten Morgen ohne Kater auf. Sie fühlen sich grossartig, erfrischt und bereit, den kommenden Tag zu geniessen. Klingt gut? Ist es auch.

    Promille und Geld sparen

    Werfen Sie einen Blick auf die Barrechnung oder den Lebensmittelbeleg: Alkohol summiert sich schnell.

    Eine Studie der American Addiction Centers hat die Kosten für Alkohol pro Jahr ausgewertet, und die Ergebnisse sind krass. Die Forscher verglichen die wöchentlichen Trinkgewohnheiten einer Stadt und die Kosten pro Getränk.

    Es reichte von durchschnittlichen Kosten von etwa 1000 USD im Jahr, bis zu knapp über 2000 USD in New York. Schluck.

    Sie schlafen besser

    Wer auf Alkohol verzichtet, tut nicht nur etwas Gutes für sein Bankkonto und die Gesundheit. Sie werden auch besser schlafen.

    Vielen hilft das Glas Wein beim Einschlafen. Aber Alkohol ist in den späteren Phasen des Schlafs störend und trägt nicht dazu bei, dass Sie durchschlafen.

    Mann im Bett hält sich den Kopf, daneben Weinflaschen und ein Glas mit Alkohol.
    Alkohol stört den Schlaf und der Kater am Morgen bleibt nie aus. - depositphotos

    Hinzu kommt, dass Forschungen darauf hindeuten, dass Menschen schnell eine Toleranz gegenüber den sedierenden Wirkungen von Alkohol entwickeln. Das heisst Sie enden irgendwann bei der Flasche, nur um in den Schlaf zu kommen.

    Ihr Bewusstsein wird gestärkt

    Personen, die schworen, einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten, tranken im Laufe des Jahres weniger. So eine Studie der Universität Sussex.

    80 Prozent gaben an, dass sie das Gefühl hatten, mehr Kontrolle über ihren Alkoholkonsum zu haben und eine bessere Gesundheit.

    Die Entscheidung, eine Zeit lang auf Alkohol zu verzichten, macht uns aufmerksam. Wir haben mehr Kontrolle darüber, wann und warum wir trinken und oftmals können wir uns Ende Januar nicht mehr erinnern.

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