Die Enttäuschung ist gross bei Marco Odermatt. Beim Weltcup-Finale in Lenzerheide entgleitet ihm die Kristallkugel – das muss der 23-Jährige erst verdauen.
Marco Odermatt ist nach dem Riesenslalom-Saisonfinale in Lenzerheide sichtlich geknickt. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Im letzten Rennen der Saison kommt Marco Odermatt noch die Kristallkugel abhanden.
  • Alexis Pinturault gewinnt den Riesen in Lenzerheide und holt die kleine und grosse Kugel.
  • Beim 23-jährigen Herausforderer ist am Schluss der Frust gross.

Dass der Frust gross ist bei Marco Odermatt, das ist wenig verwunderlich. Im letzten Rennen seiner Saison entgleitet dem Schweizer die Kristallkugel im Riesenslalom. Alexis Pinturault entreisst ihm in Lenzerheide noch die Disziplinen-Krone.

«Es wäre natürlich schöner, wenn's anders gewesen wäre», zieht der Schweizer enttäuscht Bilanz. «Aber ich bin froh, dass die Saison vorbei ist. Jetzt kommen ein paar ruhigere Tage.»

Marco Odermatt Riesenslalom Lenzerheide
Marco Odermatt reagiert nach dem ersten Durchgang beim Riesenslalom-Finale in Lenzerheide. - keystone

Es sei eine schwierige Woche gewesen, vor allem wegen der Absagen. «Es wäre noch sehr viel möglich gewesen», so Odermatt. «Es ist ein bisschen schade, dass es so entschieden wird. Aber der Bessere hat gewonnen, das ist das Positive.»

Um die Entscheidung zu überwinden, brauche er jetzt «definitiv ein, zwei Bier. Dann schauen wir weiter», meint der 23-Jährige nach seinem Saisonfinale.

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