2:1! Schweizerinnen gewinnen auch in Nordirland
Die Gruppenphase der WM-Quali endet für die Schweizerinnen mit einem Sieg. In Nordirland holt die Nati verdient drei Punkte. Nun geht es in die Playoffs.

Das Wichtigste in Kürze
- Zum Abschluss der WM-Quali-Gruppenphase gewinnt die Schweiz in Nordirland 2:1.
- Die Tore erzielen Géraldine Reuteler und Smilla Vallotto.
- Im Herbst muss die Nati zwei Playoff-Runden überstehen.
Die Schweizer Frauen-Nati beendet die Gruppenphase der WM-Qualifikation mit einem 2:1-Sieg in Nordirland. Von möglichen 18 Punkten haben die Schweizerinnen damit 16 geholt.
Der Gruppensieg stand bereits nach dem 6:1 gegen Malta am Freitagabend fest.
Zwei Playoff-Runden bis zur WM
«Schade, haben wir das Gegentor noch gekriegt. Unser Ziel war, zu Null zu spielen», sagt Lia Kamber nach ihrem Startelf-Debüt zu SRF.
«Wir sind froh, können wir die drei Punkte mitnehmen. Jetzt voller Fokus auf die nächsten Spiele», kommentiert die 20-Jährige im Hinblick auf die WM-Playoffs.

Um nächstes Jahr an die WM in Brasilien reisen zu dürfen, müssen die Schweizerinnen nun zwei Playoff-Runden überstehen.
Als Gruppensiegerinnen in der Liga B treffen sie im Herbst zunächst auf ein zweit- oder drittplatziertes Team aus der Liga B. Es gibt ein Hin- und Rückspiel.
Setzt sich das Team von Rafel Navarro durch, wartet in der zweiten Playoff-Runde wohl ein Team aus der Liga A.
Klar ist: In die Nations-League-Liga A steigen die Schweizerinnen dank des Gruppensiegs sicher auf.
Sieg ohne Spektakel
Im nordirischen Lurgan ist die Nati bei zwischenzeitlich starkem Regen das bessere Team. Das erste Tor des Spiels fällt in der 29. Minute: Géraldine Reuteler kann aus rund 15 Metern abziehen und bringt den Ball via Pfosten im Tor unter.
Das zweite Tor fällt zwölf Minuten später, wieder ist Reuteler beteiligt. Die Mittelfeldspielerin findet vor dem Tor Smilla Vallotto, die nur noch einschieben muss.

Nach der Pause geschieht in Lurgan nicht mehr viel, das Spiel flacht ab.
In der 84. Minute verkürzt Nordirlands Emily Cassap – und wie: Die 19-Jährige trifft bei ihrem Länderspiel-Debüt, und eine Minute nach ihrer Einwechslung, aus der Distanz.
Die Nati bringt ihren Vorsprung aber über die Runden und beschliesst die Gruppenphase mit einem positiven Gefühl – trotz insgesamt durchzogener Leistung.
Sydney Schertenleib und Riola Xhemaili fehlen am Dienstag verletzungsbedingt.
















