Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hält den erneuten Zuschauerausschluss in der Fussball-Bundesliga wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie für falsch.
Hält den erneuten Zuschauerausschluss in der Fussball-Bundesliga für falsch: Hans-Joachim Watzke. Foto: Bernd Thissen/dpa
Hält den erneuten Zuschauerausschluss in der Fussball-Bundesliga für falsch: Hans-Joachim Watzke. Foto: Bernd Thissen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Dortmunder Signal Iduna Park hat eine Kapazität von über 80.000 Zuschauerplätzen.

«Richtig wäre es gewesen, einen Prozentsatz der Stadionkapazität zuzulassen. 8000 Zuschauer kann man im Signal Iduna Park und mit unserer Infrastruktur so verteilen, dass sie physisch so gut wie nichts miteinander zu tun haben», sagte Watzke dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».

Der Dortmunder Signal Iduna Park hat eine Kapazität von über 80.000 Zuschauerplätzen. Laut der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist aber auch in Dortmund vorerst aus Sicherheitsgründen kein Publikum erlaubt. «Solche Geisterspiele hält der Fussball nicht lange durch. Das wird einem ganzen Wirtschaftszweig den Garaus machen», erklärte Watzke.

Der Vereinsboss glaubt, dass «der Fussball für Symbolpolitik herhalten» müsse und hinterfragt, «warum Musicalhallen zweimal pro Tag mit 750 Menschen und einer Auslastung von 45 Prozent besetzt werden und in den grossen Freiluftstadien keine Zuschauer zugelassen sind. Da fühlt man sich schon ein wenig im Stich gelassen.»

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