Bei den Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen über US-Journalisten in China gibt es nach Angaben der US-Regierung Fortschritte.
Joe Biden und Xi Jinping
Joe Biden und Xi Jinping - AFP

In den Gesprächen mit der chinesischen Seite zu diesem Thema habe es in den vergangenen Monaten «erste Fortschritte» in «einigen Bereichen» gegeben, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington am Dienstag (Ortszeit).

Dem Sprecher zufolge sagte die Regierung in Peking die Ausstellung von Visa für «eine Gruppe von US-Reportern» zu, sofern diese «gemäss aller geltenden Gesetze und Regularien berechtigt» seien. Darüber hinaus habe China angekündigt, die Gültigkeitsdauer von Journalisten-Visa auf ein Jahr zu verlängern und bereits in der Volksrepublik befindlichen US-Journalisten die freie Ein- und Ausreise zu erlauben.

«Wir begrüssen diese Fortschritte, sehen sie aber nur als erste Schritte», sagte der Sprecher. Washington werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Zugang für Journalisten aus den USA und anderen Ländern in China sowie die Arbeitsbedingungen für die Medienschaffenden verbessert würden.

China hatte im März 2020 die Korrespondenten mehrerer grosser US-Zeitungen ausgewiesen. Betroffen waren Mitarbeiter führender Medien wie «New York Times», «Washington Post» und «Wall Street Journal». Washington ging seinerseits in der Vergangenheit wiederholt gegen Vertreter chinesischer Staatsmedien vor, denen «Propaganda» zugunsten Pekings vorgeworfen wurde.

US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten am Montagabend (Ortszeit Washington, Dienstagmorgen Peking) ihren mit Spannung erwarteten Videogipfel abgehalten. Bei dem mehrstündigen virtuellen Treffen standen unter anderem Streitthemen wie der Konflikt um Taiwan und die Menschenrechtslage in China auf der Agenda. Beide Staatschefs sprachen sich aber auch für Kooperation in bestimmten Bereichen aus.

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