Vor der Wahl in Schleswig-Holstein konnte die CDU ihre Führungsrolle festigen. Ersten Umfragen zufolge liegt sie deutlich vor der SPD.
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Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und sein Herausforderer von der SPD, Thomas Losse-Müller. - Frank Molter/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein sind am Sonntag Wahlen.
  • Die CDU konnte ersten Umfragen zufolge ihren Vorsprung festigen.
  • Die zweitstärkste Partei ist die SPD, gefolgt von den Grünen.

Vor der Wahl in Schleswig-Holstein am Sonntag festigen Ministerpräsident Daniel Günther und seine CDU ihre Favoritenstellung. In einer am Dienstag veröffentlichten Insa-Umfrage im Auftrag der «Bild» kam die CDU auf 36 Prozent. Sie lag damit deutlich vor der zweitplatzierten SPD mit 20 Prozent. Drittstärkste Kraft in der Erhebung waren die Grünen mit 16 Prozent.

Dahinter folgten die FDP mit neun Prozent, die AfD mit sechs Prozent sowie der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) mit fünf Prozent. Die Linke kam auf drei Prozent und wäre erneut nicht im Landtag vertreten.

In Schleswig-Holstein regiert derzeit die CDU mit Grünen und FDP. Nach dem aktuellen Stimmungsbild könnte die CDU mit den Grünen ein Zweierbündnis bilden.

Mehrheit auch ohne FDP möglich

Die FDP würde nicht mehr für die Mehrheit gebraucht. 49 Prozent der Befragten äusserten den Wunsch, dass die CDU auch die nächste Regierung führt. Nur 22 Prozent wollten die Führungsrolle für die SPD.

Die hohen Zustimmungswerte für die CDU erklären sich der Befragung zufolge mit der Popularität des Ministerpräsidenten. Bei einer Direktwahl würden sich der Insa-Umfrage zufolge 49 Prozent für Günther entscheiden. Nur 13 Prozent für seinen SPD-Herausforderer Thomas Losse-Müller.

«Ministerpräsident Daniel Günther macht die Landtagswahl zu einer Personenwahl», sagte Insa-Chef Hermann Binkert der «Bild». «Er ist der Erfolgsgarant für die CDU. Jamaika in Schleswig-Holstein geht zu Ende.»

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