Klinik Adelheid in Unterägeri für Corona-Rehabilitation vorgesehen
Um im Kanton Zug das Kantonsspital und die Hirslanden Andreasklinik zu entlasten, werden neu Corona-Patienten auch in der Rehaklinik Adelheid in Unterägeri betreut. Es geht dabei um Erkrankte, die nicht mehr intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Zur Bewältigung der Coronapandemie haben im Kanton Zug das Kantonsspital in Baar und die private Andreasklinik in Cham zusammengespannt. Die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten wird zentral im Kantonsspital vorgenommen. Die Andreasklinik stellt dafür Intensivpflege- und Anästhesiespezialisten dem Kantonsspital zur Verfügung. Diese Zusammenarbeit habe sich gut eingespielt, teilte die kantonale Gesundheitsdirektion am Dienstag mit.
Kapazitätsengpässe bei der Behandlung von Covid-19-Patienten hat es nach Angaben der Gesundheitsdirektion bislang nicht gegeben. Es sei nicht nötig gewesen, geplante Eingriffe vom Zuger Kantonsspital an die Hirslanden Andreasklinik abzugeben, teilte sie mit. Weil die weitere Entwicklung der Pandemie unsicher sei, werde die bisherige Zusammenarbeit der beiden Spitäler aber aufrecht erhalten.
Zudem wurde zur Entlastung der akutsomatischen Spitäler und zur Sicherung der Grundversorgung entschieden, dass Coronapatienten auch in die Rehabilitationsklinik Adelheid in Unterägeri verlegt werden sollen. Sie sollen dort in einer abgetrennten Abteilung nach der akuten Phase der Krankheit behandelt werden.






