Stadtwerk Winterthur verzichtet aufgrund des Ukraine-Kriegs bereits seit dem 1. Juni 2022 auf Gas aus Russland.
Gasleitung
Eine Gasleitung. (Symbolbild) - AFP
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Stattdessen wird Erdgas aus westeuropäischen Staaten beschafft. Mit dem Verzicht auf Gas aus Russland sei man einem Wunsch seitens der Kundschaft nachgekommen, teilte Stadtwerk Winterthur am Freitag, 1. Juli 2022, mit. Neu werde ausschliesslich Erdgas aus Norwegen, Holland oder Grossbritannien beschafft.

Das Gas wird laut Mitteilung mittels Herkunftsnachweis deklariert. So wird sichergestellt, dass die in Winterthur benötigte Gasmenge aus Quellen in der Nordsee tatsächlich ins internationale Gasnetz eingespeist wird.

Weil in den europäischen Gasnetzen jedoch weiterhin ein Anteil von Gas aus Russland vorhanden ist, kann bei einem Lieferunterbruch aus Russland nicht garantiert werden, dass genügend Erdgas zur Verfügung steht.

Laut den Zahlen des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie stammten im vergangenen Jahr 43 Prozent der Gasimporte aus Russland. Zweitgrösster Lieferant war Norwegen (22 Prozent).

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