Am Dienstagabend ging es in Baar um den Einzug ins Cup-Halbfinal. Ein engagierter FC Küssnacht scheiterte an einem stärkeren FC Baar.
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Zwei Fussballer kämpfen um den Ball. (Symbolbild) - pixabay

Der FC Küssnacht startete mit der identischen Elf wie am letzten Samstag gegen Adligenswil in die Partie. Nicht identisch war hingegen die Spielstärke des Gegners. Der FC Baar legte Schnelligkeit, Selbstvertrauen und Kampfgeist an den Tag.

Der Gast aus Küssnacht brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Über die ganze Partie fiel es dem FCK aber schwer einen sauberen Spielaufbau hinzukriegen. Gefährlich wurden die Baarer meist über die Aussenbahnen und anschliessende Hereingaben. So kamen Fatlum Sylejmani und Diego Messina zu Torchancen. Doch die Küssnachter nahmen den Kampf an und trugen die Partie nach der Startphase vermehrt in die gegnerische Platzhälfte.

Rückstand zur Pause

Der FCK kam etwa durch Vitor Santos und Adin Pasalic in Tornähe, ausserdem wurden zwei Angriffe aufgrund vermeintlicher Abseitspositionen aberkannt. Es war dann aber der FC Baar der, durchaus verdient, in Führung ging. Nach Vorarbeit von Nurcaj Kreshnik und der anschliessenden flachen Hereingabe war es am langen Pfosten Fatlum Sylejmani, der per Flachschuss das 1:0 erzielte.

Eine starke Parade von Goalie Wagner verhinderte dann kurz vor der Pause das 2:0 durch Daniel Marquez. So ging der FC Küssnacht mit einem knappen Rückstand in die Kabine. Mit dem Wiederanpfiff übernahm der FCK verstärkt das Spieldiktat. Die hundertprozentigen Torchancen ergaben sich daraus aber nicht und schon bald sorgte Baar wieder für Gefahr.

FCK zu fehlerhaft

Mit der Zeit erlaubte sich Küssnacht zu viele Fehler und vorne fehlte die Präzision. Die Defensivreihen standen zwar durchaus gut, nach der Balleroberung fiel die Kugel aber zu oft wieder vor die Füsse des Gegners. So kam der FC Baar zu einigen Halbchancen, dem FCK gelangen nur gelegentlich Nadelstiche. Mario Stadler platzierte den Ball nach 84 Minuten aus ungünstigem Winkel an den Aussenpfosten.

Es blieb beim knappen Sieg für den FC Baar und der FC Küssnacht beendete diese spezielle Corona-Saison. Trotz des Cup-Aus dürfen die Rigidörfler auf eine gute Saison zurückblicken. In 15 Cup- und Meisterschaftsspielen resultierten lediglich zwei Niederlagen. Die Auftritte der ersten Mannschaft des FCK machen Lust auf mehr.

FC Baar – FC Küssnacht 1:0 (1:0)

Lättich. – 100 Zuschauer – SR Gegaj - Tore: 28. Sylejmani 1:0. – FC Baar: Badertscher; Messina, Dietrich, Zahler, Popple; Kreshnik, Marquez, Mani, Gehrig; Sylejmani, Martino. (Mete, Mazenauer). FC Küssnacht: Wagner; Reber, Pasalic, Ulrich, Arnold; Stadler Michael, Landolt, Lieb, Mathis; Tarzia, Santos. (Stadler Mario).

Cup-Aus beendet Saison des FCK

Am Dienstag bestritt der FC Küssnacht gegen Baar das Cup-Viertelfinal. Ein insgesamt besserer FC Baar gewann am Schluss knapp mit 1:0, damit ist die Saison für Küssnacht zu Ende. Eine Saison mit welcher der FCK grossmehrheitlich zufrieden sein darf.

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