Der Kanton Uri verabreicht am kommende Montag erstmals den Corona-Impfstoff Janssen des US-Konzerns Johnson & Johnson.
HANDOUT - Zwei Ampullen mit dem Corona-Impfstoffes Janssen des amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson  Johnson. Foto: Cheryl Gerber/Johnson  Johnson/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
HANDOUT - Zwei Ampullen mit dem Corona-Impfstoffes Janssen des amerikanischen Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson Johnson. Foto: Cheryl Gerber/Johnson Johnson/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/Johnson & Johnson/Cheryl Gerber

Der Kanton Uri verabreicht am kommende Montag erstmals den Corona-Impfstoff Janssen des US-Konzerns Johnson & Johnson. Der Urner Bevölkerung stehen 600 Dosen des Vektorimpfstoffs zur Verfügung.

Diese würden ohne Priorisierung verimpft, wie der Urner Covid-19-Sonderstab am Donnerstag mitteilte.

Im Kanton Uri wohnhafte Personen ab 18 Jahren können sich ab sofort über die Impf-Hotline des Kantonsspitals Uri für eine Impfung mit dem Vektorimpfstoff anmelden. Geimpft wird jeweils an den üblichen Impftagen: montags, mittwochs und freitags von 13.30 bis 16.30 Uhr. Bei dieser Impfung genügt eine Dosis.

Grundsätzlich sei der Urner Regierungsrat zufrieden mit der geplanten Impfoffensive des Bundes, wie es weiter heisst. Für sie sei es unbestritten, dass eine hohe Impfquote der Schlüssel sei zum Ausstieg aus der Pandemie.

Uri begrüsse eine nationale Impfwoche ebenso wie die geplanten mobilen Impfstellen. Die Einführung von 50 Franken «Beratungsgutscheinen» für Personen, die Ungeimpfte zum Impfen motivieren, lehnt die Urner Regierung jedoch «entschieden» ab.

Die Zögerlichen, Ängstlichen und Skeptischen würden sich nicht mit einem Kino- oder Restaurantgutschein zur Impfung locken lassen, argumentiert der Regierungsrat.

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