Lausanner Fleischbetrieb ruft nach Listerienfund Produkte zurück
Nach einem Listerienfund in den Produktionsräumen ruft das Lausanner Unternehmen Carnadis zahlreiche Fleisch- und Geflügelprodukte zurück. Eine Kontamination der Lebensmittel kann laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) nicht ausgeschlossen werden. Die Behörde warnt vor dem Verzehr.

Betroffen sind Produkte, die Carnadis verpackt oder verarbeitet hat, wie das BLV am Freitag mitteilte. Dazu gehören Frischfleisch einschliesslich vakuumverpacktem Fleisch, Tartar, Burger, Spiessli, mariniertes Fleisch und Würste sowie Charcuterie- und Geflügelprodukte.
Carnadis nahm die Produkte nach Angaben des BLV umgehend aus dem Verkauf. Potenziell betroffen sind alle Artikel- und Lotnummern von Produkten, die zwischen dem 28. August und dem 2. September in den Verkauf gelangten. Als Verkaufsstelle nennt das BLV das Unternehmen Locindus an der Avenue de Sévelin in Lausanne.
Eine Listerien-Infektion mit verläuft bei Menschen mit intaktem Immunsystem meist mild oder ohne Symptome. Für Neugeborene, Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen sowie Schwangere kann eine Infektion hingegen schwere und teilweise tödliche Folgen haben.










