Für Gastrosuisse habe weder eine Annahme noch eine Ablehnung des Covid-Gesetzes eine unmittelbare Auswirkung.
Gastgewerbe
Gastrosuisse beklagt starke Umsatzeinbussen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Gastrosuisse erteilt Stimmfreigabe bei der Abstimmung über das Covid-Gesetz.
  • Egal welches Resultat sich ergeben würde, es schade dem Gastgewerbe.

Der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, Gastrosuisse, hat für die Abstimmung am 28. November über das Covid-Gesetz Stimmfreigabe beschlossen. Weder ein Ja noch ein Nein zur Vorlage werde sich unmittelbar auf das Gastgewerbe auswirken. So argumentierte die Verbandsspitze ihren Beschluss.

Gastrosuisse ist nach wie vor gegen die erfolgte Ausweitung des Covid-Zertifikats auf die Restaurants und Cafés. Diese sei unverhältnismässig und branchenschädigend, hiess es. Der Verband lehnt das Covid-Zertifikat jedoch nicht durchwegs ab.

Gastrosuisse lehnt eine Ausweitung des Covid-Zertifikats ab

Der Nachweis ermögliche internationale Reisen oder Grossveranstaltungen. Zudem könne das Zertifikat auch gastgewerblichen Betriebsformen eine Perspektive geben, in denen sich die Gäste frei bewegen könnten.

Bei der ersten Referendumsabstimmung über das Covid-Gesetz im Juni hatte Gastrosuisse die Ja-Parole gefasst. Die Stimmbevölkerung sagte damals mit 60 Prozent Ja zur Vorlage. Im November geht es um Änderungen im Gesetz, die das Parlament im März verabschiedet hatte. Das Parlament weitete Finanzhilfen aus, revidierte die Kontaktverfolgung und schuf die Grundlage für das Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete.

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