Eigentlich ist die Mitnahme seiner Rufnummer zu einem neuen Anbieter kostenlos. Aber es gibt Ausnahmen. Ein Blick ins Impressum kann unnötige Kosten sparen.
Ein Blick ins Impressum lohnt sich: Möchte man seine Rufnummer auch zum nächsten Anbieter mitnehmen, ist das meist kostenlos - sofern dieser einem anderen Unternehmen angehört.
Ein Blick ins Impressum lohnt sich: Möchte man seine Rufnummer auch zum nächsten Anbieter mitnehmen, ist das meist kostenlos - sofern dieser einem anderen Unternehmen angehört. - Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Möchte jemand seine Rufnummer zum neuen Telefonanbieter - egal ob Festnetz oder Mobilfunk - mitnehmen, muss dies seit 2021 kostenlos sein.

Das ist gesetzlich festgelegt. Ein Schlupfloch findet sich aber: Wechselt man von einer Marke eines Unternehmens zur anderen, können für die Rufnummernportierung dennoch Gebühren anfallen.

Laut Telekommunikationsportal «Teltarif.de» liegt es an der rechtlichen Definition des Begriffs «Anbieterwechsel». Die kostenlose Portierung bezieht sich der Bundesnetzagentur und dem Telekommunikationsgesetz zufolge nur auf den Wechsel von einem Unternehmen zum anderen.

Betreiben Unternehmen aber mehrere Mobilfunkmarken - wie etwa beim Anbieter 1&1-Drillisch der Fall - und möchte jemand nur die Marke wechseln, können laut «Teltarif.de» Gebühren in Höhe von 20 bis 30 Euro anfallen.

Möchte man diese Kosten vermeiden, lohnt es sich, vorab im Impressum zu prüfen, ob es sich wirklich um einen anderen Telekommunikationsanbieter oder lediglich eine andere Marke des eigenen Anbieters handelt.

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