Christian Constantin: «Ich hatte recht, es muss abgebrochen werden»

Ein Corona-Fall stellt die Super League vor eine ungewisse Zukunft. Sion-Boss Christian Constantin setzte sich schon vor dem Restart für einen Abbruch ein.

Sion-Boss Christian Constantin im Tourbillon. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einem Corona-Fall beim FCZ steht die Super League vor einer ungewissen Zukunft.
  • Wäre es nach Sion-Präsident Constantin gegangen, hätte ein Restart gar nie stattgefunden.

Mirlind Kryeziu vom FC Zürich wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Sämtliche Spieler und Staffmitglieder des Vereins befinden sich in Quarantäne. Nur wenig später wird klar: Auch die Challenge League hat einen Corona-Fall zu beklagen. GC-Mittelfeldspieler Amel Rustemoski hat sich mit dem Virus infiziert.

Die Swiss Football League SFL steht enorm unter Druck. Die Zukunft der Super League ist ungewiss.

Auch Sion-Boss Christian Constantin hat die Problematik zur Kenntnis genommen. Gegenüber Nau.ch sagt CC: «Der FC Zürich muss nun in Quarantäne. Die Spiele gegen uns und den FC Basel fallen ins Wasser. Womöglich können die Zürcher auch gegen YB noch nicht spielen. Das ist ein riesiges Problem.»

Weiter sagt Constantin: «Ich will nicht viel dazu sagen, aber: Ich war der Einzige und der Erste, der von Anfang an sagte, die Meisterschaft müsse abgebrochen werden.»

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Mit einem Antrag versuchte der 63-Jährige gar einen Saison-Abbruch zu erzwingen. Doch er scheiterte vor der Wettbewerbskommission. «Die anderen haben entschieden, dass es weiter geht. Ich musste das akzeptieren» so der Präsident des FC Sion.

Nun sei aber eines klar: Vielleicht müsse man sich nun eingestehen, das Christian Constantin recht hatte. Was nun notwendig ist, ist sich CC ebenfalls sicher: «Die Sicherheit und Gesundheit von allen muss nun zur Priorität gemacht werden.»