Machbarkeitsstudie für Grengiols-Solar präsentiert

Mit Grengiols-Solar soll in den Walliser Alpen eine der grössten Solaranlagen der Schweiz entstehen.

Die IG Saflischtal hat Widerstand gegen das Projekt Grengiols-Solar angekündigt. Seit Anfang Dezember steht auf der Alp Furgge eine Testanlage. - sda - IG Saflischtal

Die Gemeinde Grengiols sowie fünf regionale und schweizerische Energieunternehmen präsentierten am Mittwoch eine Machbarkeitsstudie.

Grengiols-Solar will einen Beitrag dazu leisten, die Klimaziele des Bundes zu erreichen. Das Potenzial der Anlage liegt laut den Projektverantwortlichen bei jährlich rund 600 Gigawattstunden. Dies würde den Strombedarf von rund 200'000 Haushalten decken. In Kombination mit Wasserkraft könnte das Potenzial verdoppelt werden.

Die Anfang 2023 abgeschlossene Machbarkeitsstudie bestätige nun dieses Potenzial, heisst es in einer Mitteilung von Grengiols-Solar. Demnach könnten auf einer Fläche von 3,4 Quadratkilometern in 2000 bis 2500 Metern Höhe im Endausbau 910'000 Solarmodule mit einer Leistung von 440 Megawattpeak dereinst 600 Gigawattstunden Strom liefern, 42 Prozent davon im Winter. Die Anlage liegt in einem Gebiet mit jährlich rund 1500 Sonnenstunden.