WEBVTT

00:00:00.000 --> 00:00:03.470 
Das Berggasthaus Aescher kämpft mit zu vielen Touristen.

00:00:03.470 --> 00:00:06.660 
Auch hier in Engelberg OW gibt es nicht wenige.

00:00:06.660 --> 00:00:10.450 
Wir sind mit der Entwicklung der letzten Jahre sehr zufrieden.

00:00:10.450 --> 00:00:12.700 
Wir haben drei Hauptsegmente: Schneesport,

00:00:12.700 --> 00:00:15.490 
Einzelreisende und Gruppen.

00:00:15.490 --> 00:00:20.100 
Die Gruppen stagnieren im Moment. Aber bei den Einzelreisenden legen wir zu.

00:00:20.100 --> 00:00:22.460 
Das gilt auch für den Winter und den Schneesport.

00:00:22.460 --> 00:00:27.850 
Wie holt man denn so viele Touristen-Cars nach Engelberg? Spielen etwa Influencer eine Rolle?

00:00:27.850 --> 00:00:32.880 
Wir arbeiten mit Influencern zusammen und auch mit Schweiz Tourismus.

00:00:32.880 --> 00:00:37.860 
Wir arbeiten auch mit bekannten Partnern. Aber jemand kann nicht einfach zu uns kommen und sagen «Ich bin Influencer»

00:00:37.860 --> 00:00:40.190 
und am Titlis alles bekommen.»

00:00:40.190 --> 00:00:46.380 
Experten warnen aber vor «Overtourism». Kann es überhaupt kontrolliert werden?

00:00:46.380 --> 00:00:50.660 
Einerseits kann man es mit Promotion und Werbung kontrollieren.

00:00:50.660 --> 00:00:56.210 
Sonst kann man es nicht steuern. Wenn wir ausgebucht sind, sind wir ausgebucht.

00:00:56.210 --> 00:01:02.560 
Wir sind glücklicherweise nie in dieser Lage. Wir haben zwischen fünf und zehn Tagen,

00:01:02.560 --> 00:01:07.280 
an denen es an die Grenze, oder gar darüber, geht.

00:01:07.280 --> 00:01:12.910 
Aber letztendlich können wir das Aufkommen der Gäste gut bewältigen.

00:01:12.910 --> 00:01:17.300 
Das ist unsere Arbeit. Dafür sorgen, dass es genügend Platz gibt.

00:01:17.300 --> 00:01:23.380 
Ich glaube, es muss für alle stimmen. Das bedeutet ein ständiges Anpassen der Angebote und der Infrastruktur.

00:01:23.380 --> 00:01:27.600 
Auch die Infrastruktur müssen wir möglicherweise ausbauen.

00:01:27.600 --> 00:01:32.270 
Man kann eine Berghütte mit 20 Plätzen nicht plötzlich für 200 Leute anbieten.

