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Die Lohnrunden 2019 sind mehrheitlich abgeschlossen. Nächstes Jahr erhalten die meisten Arbeitnehmer mehr 0.5 - 1.5 Prozent mehr Lohn.

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Das reicht den Gewerkschaften aber nicht. Gabriel Fischer
von Travaille Suisse spricht sogar von einer verpassten Chance

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Wirtschaftlich haben wir einen konjunkturellen Aufschwung gemacht.
Davon sollten die Arbeitnehmer eigentlich auch profitieren können.

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Denn irgendwann wird es auch wieder einen Abschwung geben, der schwieriger wird. Man verpasst also eine Hochphase,

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in welcher die Arbeitnehmenden kaum etwas erhielten.
Wir sehen zusätzlich, dass die Teuerung wieder ein Faktor wird.

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Sie zieht relativ stark an: Wir haben ein Prozent Teuerung dieses Jahr.

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Ein Prozent Lohnerhöhung und ein Prozent Teuerung:
 Da bleibt einfach nichts für die Arbeitnehmenden übrig.

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Eines der Hauptprobleme sind laut Gabriel Fischer, dass die Firmen die Lohnerhöhung unter den Arbeitnehmenden nicht gleichmässig verteilen.

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Vor zehn Jahren war das Verhältnis zwei Drittel generelle Verteilung, um den Teuerungsausgleich sicherzustellen.

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Und ein Drittel indiviuell, also Stichwort Leistungslöhne.

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Nun hat sich das geändert: In den letzten drei Jahren haben wir weniger
als ein Drittel generelle Lohnerhöhung und zwei Drittel individuell.

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Damit verstärken sich alle Probleme mit der Kaufkraftverlust, der Teuerung etc.
Hier muss man eine Korrektur in der Verteilungspolitik vornehmen.

