WEBVTT

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Wir sind an der Premiere von «Female Pleasure».

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Das ist ein Schweizer Dokumentarfilm über die Freiheit der weiblichen Sexualität.

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Diese ist auch im 21. Jahrhundert leider immer noch ein sehr grosses Thema,

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auch in der Schweiz.

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Alle denken immer, dass das nur in Afrika und in Asien passiert.

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Das stimmt aber nicht.

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Auch in Europa passiert dies die ganze Zeit.

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Von 10 Frauen haben 6 oder 7 Missbrauch erlebt.

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Es gibt schwarze Zahlen von Frauen die in der Schweiz vergewaltigt werden,

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die den Mut nicht besitzen, es zu melden

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weil sie dafür auch noch beschuldigt werden.

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Sie haben ein Schamgefühl.

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An ihnen wird eine Vergewaltigung ausgeübt, das macht ihre Seele kaputt, ihren Körper kaputt.

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Und dann müssen Sie sich noch schuldig fühlen.

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Etwas mit unserer Gesellschaft stimmt nicht.

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Meine Freunde haben sich schon immer über mich lustig gemacht, weil ich einen extremen Gerechtigkeitssinn besitze.

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Aber dass es das im 2018 noch gibt ist unter alles Sau!

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Dann bin ich auch noch sehr empathisch und denke, dass mir das passiert ist.

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Auch Melanie Winiger sind schon solche Dinge widerfahren.

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Ich habe Erlebnisse mit Missbräuchen und Vergewaltigungen, die einen bis zur Verzweiflung bringen.

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Der Täter ist der Böse, das Opfer hat nichts falsch gemacht.

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Das sollte man in der Schweiz auch endlich merken und umstetzen.

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Trotz Kampfeslust und erhobener Faust auf dem Plakat ist es der Crew dennoch wichtig, dass es kein Geschlechterkampf ist.

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Das ist kein Film gegen Männer.

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Wenn man für Frauenrechte kämpft, heisst es sehr schnell, dass man gegen Männer ist.

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Keine unserer Protagonistinnen und keine aus unserer Produktion ist gegen Männer.

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Wir haben alle ein sehr gesundes Verhältnis zu Männern.

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Ich finde Männer sollen diesen Film auch schauen kommen und sich inspirieren lassen.

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Sie sollen sich nicht bedroht fühlen, wir sind nicht bedrohlich.

