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Der SVP-Nationalrat Andreas Glarner hat in der gestrigen Debatte

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einen Ausdruck benutzt, der für Stirnrunzeln sorgte.

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Ja, Sie sehen, es ist ein bisschen unangenehm. Schweizer, erwache!

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Schweizer, erwache!

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«Schweizer erwache!», ein eher unüblicher Imperativ, den man aus «Deutschland, erwache!» kennt.

00:00:27.510 --> 00:00:33.880 
Ein Ausdruck aus der Nazizeit. Auf solche Sachen müsste man aufpassen, hiess es beim politischen Gegner.

00:00:33.880 --> 00:00:38.500 
Es ist sehr heikel. Natürlich ist jeder für seine Wortwahl verantwortlich.

00:00:38.500 --> 00:00:44.700 
Aber ich persönlich versuche den Wortschatz von Unrechtsregimes

00:00:44.700 --> 00:00:46.520 
nicht zu übernehmen.

00:00:46.520 --> 00:00:53.310 
An Andreas Glarner prallen aber die Vorwürfe ab. Er sage das immer so und werde es weiterhin so sagen.

00:00:53.310 --> 00:00:56.200 
Wissen Sie, wenn man in diesem Land nichts mehr sagen kann,

00:00:56.200 --> 00:00:59.250 
ohne dass irgend ein Linker es hervorhebt und behauptet, es könne sich

00:00:59.250 --> 00:01:03.230 
um eine Nazi-Analogie handeln, dann sage ich: So verharmlost man den Nationalsozialismus massiv,

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wenn man solche Sachen miteinander in Verbindung bringt.

00:01:06.180 --> 00:01:12.010 
Warum Glarners findet, man solle nicht immer gleich mit der Nazi-Keule kommen,

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zusammen mit Portmanns Begründung für seine Sensibilisierung für dieses Thema, finden Sie unten im Artikel

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in den vollständigen Interviews.

